Weniger Stress durch nächtliches Stillen statt Fläschchen

Stillen in der Nacht

Immer wieder hört man den Ratschlag, dass Mütter weniger Stress haben, wenn das Baby in der Nacht Fläschen bekommt, anstatt dass dem Kind mit der Mutterbrust gestillt wird. Oder man hört, dass es keinen großen Unterschied macht.

Dies ist nicht richtig und zwar aus folgenden Gründen:
1. Die Mutter weckt das Baby auf, wenn Sie aus dem Bett steigt bzw. nicht sofort erscheint (falls im ungüstigen Fall die Mutter nicht im selben Zimmer/Bett schläft). Das Baby wird dadurch beunruhigt und das darauf folgendes Schreien, weckt das Baby noch mehr auf und stresst die Mutter.
2. Die Prozedur der Milchzubereitung weckt die Mutter auf und sorgt für eine höhere Herzfrequenz, was das spätere Einschlafen erschwert. Das einfache Heraushohlen der Brust hingegen ist schneller und viel bequemer. Es ermöglicht später ein rascheres Wiedereinschlafen.
3. Das Schreien des Babys wird erst beruhigt, wenn die Milch da ist. Das kann bei der Ersatzmilchzubereitung entsprechend lange dauern. Bis dahin kann das Baby so gestresst sein, dass es sich nicht leicht wieder selbst beruhigen kann.
4. Das Trinken an der Mutterbrust wirkt auf das Kind beruhigend, da es die Mutter intensiver wahrnimmt (Geruch / Körperkontakt / Atemgeräusche etc.)

Weitere Infos zur Stressvermeidung finden Sie auf unserer Seite: Tipps bei Stress

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