Vorsorge- und Gesundheitstipps zur Schwangerschaft und Geburt

Schwangerschaft und Geburt - Schwangere Frau

In diesem Beitrag geht es um Vorsorge- und Gesundheitsinformationen von der ersten Schwangerschaftswoche bis hin zur Geburt.

Es folgen Tipps, wie Sie Ihre und die Gesundheit des ungeborenen Kindes schützen und fördern können. Auf welche Risiken Sie achten und welches Maßnahmen Sie ergreifen können.

Nehmen Sie möglichst keine Medikamente.

Vermeiden Sie vor allen Dingen Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Aufputschmittel und alle Medikamente, die nicht absolut notwendig sind.

Achten Sie auf die richtige Auswahl und Zubereitung von Nahrungsmitteln:

Kaufen Sie nur Bioprodukte!!! Pflanzenschutzmittel auf konventionellen Früchten und Gemüse sind Gifte.

– Essen Sie abwechslungsreiche Biokost: Vor allem viel Gemüse ( z. B. Karotten, Salate, Tomaten, Gurken etc.), Obst (z. B. Bananen, Äpfel, Birnen, Melonen u.s.w.), verschiedene Getreidesorten (z. B. Reis, Hirse, Kamut, Gerste, Roggen, Grünkern, Weizen, Dinkel, Hafer, etc.), Milchprodukte (z. B. Vollmilch, Scheibenkäse, Jogurt, Magermilch, Buttermilch, Frischkäse, etc.), Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Erbsen, Linsen etc.), Nüsse (z. B. Hasel-, Wal-, Erdnüsse), einmal täglich ein gekochtes Ei und 1 bis maximal 2 mal in der Woche etwas Fleisch von verschiedenen Tierarten (z. B. Geflügel, Fisch, Rind etc.).

– Essen Sie mindestens 3 mal täglich unterschiedliche Gemüse- und Fruchtsorten.

– Essen Sie in ausreichenden Mengen (Bitte bedenken Sie, dass Sie für zwei Personen essen). Damit meinen wir nicht doppelt so viel zu essen, sondern eher auf zu intensive Diäten zu verzichten.

– Garen Sie das Gemüse so, dass die Vitamine erhalten bleiben. (Achten Sie auf kurze Garzeiten. Dampfgaren ist besonders gut für den Erhalt von Vitalstoffen im Gemüse. Kochtopf-Einsätze für das Dampfgaren finden Sie im Fachhandel)

– Verwenden Sie unterschiedliche Fette. Verschiedene Fette haben unterschiedliche Vorteile. Schauen Sie, welche Fette Ihnen gut tun. Achten Sie darauf, dass man bestimmte Fette nicht überhitzen sollte. Generell sollte man auf harte Fette (gehärtete Fette und Palmöl) verzichten. Butter, vor allem aus Weidemilch, ist in Ordnung. Frittierte Fette sind gesundheitsschädlich.

– Nehmen Sie täglich mit Ihrer Nahrung 70 bis 90 g Proteine zu sich (ca. 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht) . Proteine finden Sie u.a. in Milchprodukten, Bierhefe, Nüssen, Fleisch, Fisch, Getreide, Eiern und Bohnen.

Hier einige Richtwerte: 1 Liter Milch = 33 g Proteine, 1 Ei = 26 g Proteine, 40 g (⅓ Tasse) Bierhefe = 24 g Proteine, 1 Tasse gekochte Sojabohnen = 22 g Proteine, 1 Becher Jogurt = 8 bis 12 g Proteine, 1 Scheibe Hartkäse = 5 g Proteine

– Vermeiden Sie Fertigprodukte.

– Vermeiden Sie frittierte Produkte.

– Verzichten Sie auf Süßigkeiten!!!

– Verzichten Sie auf Kaffee und Tee.

– Verzichten Sie auf Alkohol.

– Verzichten Sie auf Schimmelkäse und Camembert .

– Vermeiden Sie Konserven-Nahrung.

– Vermeiden Sie Nahrungsmittel mit Geschmacksverstärkern.

– Vermeiden Sie Nahrungsmittel mit Konservierungsmitteln.

– Tiefkühlprodukte nicht antauen lassen, bevor Sie sie in das Kühlfach legen.

– Aufgetaute Nahrungsmittel nicht noch einmal einfrieren.

– Essen nicht ein zweites Mal erwärmen.

– Verzichten Sie auf Obst und Gemüse was mit Pflanzenschutzmitteln behandelt worden ist. Bei den meisten herkömmlichen Früchten und Gemüse wurden starke Pflanzenschutzmittel bzw. Insektengifte verwendet. Da diese Gifte in den Boden einsickern und dann von der Pflanze in jede einzelne Zelle transportiert werden, hilft es kaum, die Frucht oder das Gemüse zu waschen oder zu schälen.

– Achten Sie auf das Verfallsdatum speziell bei leicht verderblichen Lebensmitteln (Fleisch-, Fisch-, Milchprodukte etc.).

Durch richtige Ernährung, kommt es seltener zu Schwangerschaftsbeschwerden.

Schon einige Monate vor der Schwangerschaft ist eine gute Ernährung wichtig. Fangen Sie früh an, wenn Sie ein Baby planen.

Eine richtige Ernährung hilft, dass sich Ihr Kind im Mutterleib gut und gesund entwickelt und nach der Geburt gesund bleibt. Dies gilt sowohl für die körperliche, als auch für die geistige Gesundheit Ihres Kindes.

Die Geburt verläuft bei gesund-ernährten Frauen reibungsloser. Auch nach der Geburt erholen sich diese Frauen besser, als diejenigen, die sich während der Schwangerschaft falsch ernährt haben. Sogar das Stillen des Kindes fällt leichter, da ein gesundes Baby in der Relgel einen stärkeren Saugreflex und die Mutter ausreichend qualitative Milch hat.

Nehmen Sie zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

Zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe sorgen für eine bessere Entwicklung des Kindes und beugen Krankheiten vor.

Viele Experten raten zu einer höheren Vitaminversorgung in der Schwangerschaft und beim Stillen mit folgenden Vitaminen: A, B1, B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure) B2, B6, B12, C, D, E und Folsäure. Vitamin A darf nicht in zu hohen Mengen konsumiert werden, da es sich schlecht auf das Kind auswirken kann.

Zusätzlich wird die tägliche Gabe von Cholin und Inosit empfohlen.
Beide gehören zu dem Vitamin B Komplex und dienen dem Stoffwechsel.

Auch der Bedarf an Eisen, Jod, Magnesium, Kalzium (aus natürlichen Quellen) und Zink erhöht sich während der Schwangerschaft.

Nehmen Sie Vitamin E, D und Kalzium (aus natürlichen Quellen) besonders kurz vor der Geburt. Vitamin E soll sich sich positiv auf die Blutbildung und die Bereitstellung von Vitamin K auswirken. Es soll auch die Elastizität des Vaginalbereichs erhöhen. Das Kalzium dämpft Erregbarkeiten des Nervensystems und beugt Verkrampfungen vor. Vitamin D plus Vitamin K2 in Kombination erhöht die Aufnahme des Kalziums.

Höher dosierte Vitamine erhalten Sie in der Apotheke oder in Reformhäusern.  Achten und befolgen Sie die Angaben auf der Packungsbeilage.

Es gibt auch einen erhöhten Vitamin A-Bedarf in der Schwangerschaft.
Da aber zu hohe Dosen das Kind gefährden können, empfehlen wir, dass Sie sich eine Vitamin A Präparat erst ab dem 4 Schwangerschaftsmonat besorgen und die Dosierung für Schwangere auf dem Beipackzettel beachten.

Wenn möglich, versuchen Sie bitte die Vitamine aus natürlichen Quellen zu beziehen. Häufig kommen Nahrungsmittel in Kombination mit anderen Stoffen vor, die sich gegenseitig ergänzen/unterstützen. Natürliches Vitamin E ist z. B. in Sonnenblumenkernen enhalten. Eisen in Tablettenform ist noch lange nicht so gut, wie z. B. Eisen in rotem Fleisch, da die Bioverfügbarkeit viel höher ist. Narungsergänzungsmittel sind bequemer, aber dafür nicht immer die bessere Wahl.

Vermeiden Sie den Kontakt mit Chemikalien.

Kurz vor und während der Schwangerschaft sollten Sie den Kontakt mit Chemikalien vermeiden.

Viele Chemikalien können schwere Erbschäden und Krankheiten auslösen.

Schon das Haarefärben kann sich extrem negativ auf das ungeborene Kind auswirken.

Putzmittel sollten nur mit höchster Vorsicht verwendet werden.

Auch alle anderen giftigen Chemikalien sollten nicht eingenommen, eingeatmet oder mit der Haut in Berührung kommen. Achten Sie bitte darauf.

Verzichten Sie völlig auf Alkohol.

Auch in geringe Mengen gelangt der Alkohol in den Blutkreislauf Ihres ungeborenen Babys. Der Alkohol kann sich extrem schädlich auf das Ungeborene auswirken.

Rauchen Sie nicht.

Zigaretten beinhalten über 50 Giftstoffe, welche die Entwicklung des Kindes massiv beinträchtigen können. Denken Sie daran, dass Ihr Kind immer mitraucht.

Vermeiden Sie Süßigkeiten.

Während der Schwangerschaft passiert es vielen Frauen, dass Sie einen Heißhunger auf süße Dinge bekommen. Das ist ganz natürlich. In der Natur kommt Süßes meistens nur in Früchten vor, und das Verlangen nach Süßem ist eigentlich nur ein Verlangen nach Früchten. Das ist verständlich, da Früchte wertvolle Vitamine und Mineralien enthalten, an denen die Mutter und ihr ungeborenes Baby jetzt einen verstärkten Bedarf haben.

Vermeiden Sie hohe Temperaturen.

Während der Schwangerschaft sollten Sie nicht in die Sauna gehen und keine heißen Bäder nehmen. Hitze steht im Verdacht, verschiedene Störungen auszulösen.

Vermeiden Sie Aufregung.

Vermeiden Sie Situationen, die Sie unnötig aufregen. Wenn Sie sich z.B. häufig mit Ihrem Lebenspartner streiten, dann sollten Sie mit ihm jetzt nur über Dinge reden, die ihn oder Sie nicht aufregen. Stress-Situationen wirken sich nicht gut auf das Ungeborene aus.

Schränken Sie den Kaffee- und Teekonsum auf ein Minimum ein.

Coffein oder auch Tein (in Tee) gehören zu der Gruppe der suchterzeugenden psychoaktiven Drogen und ist nach der EU-Gefahrenstoffkennzeichnung gesundheitsschädlich (Quelle: Wikipedia) Da Coffein ungehindert die Blut/Gehirnschranke überwindet, rate ich von Kaffeegenuß wärend der Schwangerschaft ab. Dies gilt auch für Teesorten mit hohem Tein-gehalt. Das breite Wirkungsspektrum und der Einfluss auf das Gehrin bei Ungeborenen ist noch nicht abschließend erforscht. Deshalb sollten, nach meiner Meinung, Schwangere auf stark coffeinhaltige und teinhaltige Produkte vermeiden.

Hören Sie auf Ihren Körper.

Ihr Körper verändert sich während der Schwangerschaft, um sich dem Baby und seinen Bedürfnissen anzupassen. Sie sollten auf ihn hören. Das kann folgendermaßen aussehen:

Wenn Sie müde sind, sollten Sie sich schlafen legen. Wenn Sie Appetit haben, sollten Sie etwas Vernünftiges essen. Wenn Sie sich übergeben müssen, dann halten Sie es nicht zurück.

Gehen Sie zu den Vorsorgeuntersuchungen.

Tests zeigen, ob es Ihrem Kind gut geht und ob eventuell Maßnahmen ergriffen werden sollten, um ihm bei seiner Entwicklung zu helfen.

Machen Sie Schwangerschafts-Gymnastik.

Gymnastikübungen für Schwangere bereitet Sie auf die Geburt vor. Außerdem können Sie in Ihrer Gymnastikgruppe Erfahrungen austauschen.

Vermeiden Sie intensiven Sport.

Zu heftiges Bewegen und Stresshormone können sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken.

Vermeiden Sie hochhackige Schuhe.

Hochhackige Schuhe können die Blutzirkulation behindern, welches sich u.U. schlecht auf das Kind auswirkt.

Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeiten zu sich.

Durch die Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf Ihres Körpers an Flüssigkeit. Versuchen Sie, so viel wie möglich zu trinken. Sie sollten mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Trinken Sie Mineralwasser.

Nehmen Sie zwischendurch auch Mineralwasser, dass einen höheren Minralienanteil hat. Da zu viel Trinken von mineralienarmen Wasser, den Elektrolythaushalt negativ beeinflusst. Elektrolyten sorgen dafür, dass das Wasser im Körper gehalten wird. Sie sind auch wichtige Stoffe für die Reiz- und Signalübertragung im Körper.

Gönnen Sie sich öfters mal eine Ruhepause.

Zuviel Stress schadet Ihrem Baby.

Reiben Sie Ihren Bauch mit einer Creme gegen Schwangerschaftsstreifen ein. Da sich die Haut während der Schwangerschaft dehnt, können tiefere Hautschichten reißen. Dadurch entstehen Narben, die man eigentlich nie wieder wegbekommt und die auch nach der Schwangerschaft noch wachsen können. Durch regelmäßiges Einkremen mit Spezialkrems kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Suchen Sie den Kontakt zu Ihrem Kind. Viele Mütter meinen, dass es Ihrem Kind gut tut, bereits vor der Geburt, mit Ihrem Kind zu sprechen.

Achten Sie auf die Zahngesundheit

Lassen Sie Ihre Zähne vor der Schwangerschaft (wenn Sie bereits ein Kind planen) überprüfen und ggf. sanieren. Achten Sie vor und zu Beginn der Schwangerschaft verstärkt auf die Zahngesundheit.
Der Grund: Viele Schwangere haben während der ersten Monate Probleme mit der Mundhygiene und Zahngesundheit. Der Mundraum reagiert häufig überempfindlich und es kommt zu Erbrechen aufgrund des Zähneputzens.

Wenn Ihnen schlecht wird beim Zähneputzen, so können Sie folgende Dinge tun:

a) Putzen Sie mit einer kleinen Zahnbürste für Kinder mit kleinem Kopf oder nur mit dem Finger.

b) Verwenden Sie Zahnpasta ohne Fluorid. Achten Sie darauf, ob Sie nicht vielleicht die Zahnpasta zu wechseln ist. Zur Not nur mit feinem Zahnsalz putzen.

c) Kauen Sie nach Mahlzeiten häufig Kaugummi (ruhig den normalen Kaugummi mit Zucker aber bitte ohne Zuckeraustauschstoffe.)

Die Gefahren: In den ersten Schwangerschaftsmonaten werden bei Kalziummangel den Zähne etwas Calcium entzogen. Die Zähne sind geschwächt und fallen unter Umständen raus. Eine schlechte Mundhygiene kann auch zu verstärkten Bakterien- und Fäulnisprozessen führen, deren Nebenprodukte sich unter Umständen schlecht auf das Ungeborene auswirken können. Gerade in den ersten Schwangerschaftswochen ist die Plazenta noch nicht voll ausgebildet und kann Ihre voll Schutzfunktion noch nicht erfüllen. Das Baby ist vielleicht gefährdet. Auch eine Zahnbehandlung während der ersten 4 Schwangerschaftsmonaten könnte für das Embryo gefährlich werden. Schmerzen, Stress und Schmerzmittel können sich negativ auf das Ungeborene auswirken. Von Amalgamentfernungen in dieser Zeit ist dringend abzuraten.

Achten Sie auf die Anzeichen, kurz vor der Geburt.

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Fruchtblase geplatzt ist, sich ein Schleimpfropf löst oder die Kontraktionen regelmäßiger werden, sollten Sie sich umgehend an Ihre Geburtshelfer wenden (Hebamme, Krankenhaus etc.).
Verlassen Sie sich nicht unbedingt auf den Geburtskalender. Eine normale Geburt kann 10 bis 15 Tage nach dem errechneten Geburtstermin liegen. Gerade bei jungen Müttern, die das erste mal gebären, ist es sogar wahrscheinlich, das die Geburt nach dem errechneten Geburtstermin stattfindet. Um aber sicher zu gehen, dass mit dem Kind alles in Ordnung ist, sollten Sie sich am Ende der Schwangerschaftzeit, verstärkt untersuchen lassen. Auch wenn Sie plötzlich das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt, können Sie jederzeit in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus (z.B. zu einer späten Stunde) untersuchen lassen.

Falls möglich, sollten Sie sich für eine natürliche Geburt entscheiden.

Wenn eine natürliche Geburt möglich ist und Sie oder das Baby nicht gefährdet sind, sollten Sie eine natürliche Geburt bevorzugen.
Ein Kaiserschnitt ist eine richtige Operation, die möglicherweise ernste Folgen für Sie oder das Kind haben kann. Außerdem erholt sich eine Mutter viel schwerer von einer Operation, wie von einer normalen Geburt.

Aber bitte beachten Sie, dass den Anweisungen der Ärzte Folge geleistet werden sollte. Wenn der Arzt es für nötig hält einen Kaiserschnitt zu vollziehen, sollte man dem unbedingt zustimmen. Hier ein Blogartikel zum Thema Kaiserschnitt.

Die Geburt sollte leise ablaufen.

Kurz vor, während und nach der Geburt sollte nur leise und wenig gesprochen werden. Gerade lautes Anschreien der Geburtshelfer während der Geburt kann das Trauma der Mutter und des Kindes verstärken. Kümmern Sie sich um eine ruhige Umgebung. Vermeiden Sie unnötige Stressfaktoren.

Achten Sie bei der Geburt auf die richtige Atemtechnik.

Mit einer richtigen Atemtechnik können Sie die Schmerzen der Wehen reduzieren und den Geburtsvorgang beschleunigen.
Achten Sie auch darauf, dass Sie während der Austreibungsphase und kurz vor dem Pressen die Atmung beschleunigen, indem Sie flach hecheln. Dadurch lösen sich Verspannungen und Sie und Ihr Kind erhalten genug Sauerstoff.

Pressen Sie, wie Sie es für richtig halten. Die meisten Mütter wissen instinktiv, wann und wie Sie pressen sollten. Sie spüren während einer normalen (nicht medikamentösen) Geburt natürliche Impulse und sollten diesen auch folgen.

Wenn Sie sich unsicher sind, dann fragen Sie Ihren Geburtshelfer.

Wenn Sie gerade nicht wissen, was Sie machen sollen oder wenn die Situation es verlangt, sollten Sie das Geburtspersonal zu Rate ziehen.

Belassen Sie den Geburtsvorgang so natürlich wie möglich.

Falls Ihnen der Arzt, die Hebamme oder Krankenschwester, die Möglichkeit läßt, sich zwischen natürlichen und künstlichen Geburtshilfsmitteln zu entscheiden, schlage ich vor, dass Sie die natürlichen Mittel bevorzugen sollten, auch wenn das kurzfristig größere Schmerzen bedeutet. Künstliche Mittel verlängern häufig den Geburtsvorgang.

Anders ist es, wenn der Arzt dies anordnen. Anweisungen von Geburtsärzten und Geburtshelfern sollten befolgt werden, um das Kind keiner unötigen Gefahr auszusetzen.

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