Neue Studie: Flaschennahrung kann Fettleibigkeit erzeugen

Flaschenmilch Babyersatznahrung

Im Mai 2011 wurde ein neuer wissenschaftlicher Bericht im US-Magazin „The Journal of Pediatrics“ (frei übersetzt: Das Journal der Kinderheilkunde) veröffentlicht, in dem eine Studie mit über 6000 Teilnehmern zu sehen ist, die eine klaren Zusammenhang zwischen Kinder-Fettleibigkeit und extensiver Flaschenernährung zieht. Hier zum Artikel (engl.)

Bereits zuvor wurde auf die Risiken von Flaschennahrung hingewiesen. Ein Bericht einer Studie aus dem Jahr 2009 mit über 900 Teilnehmern, welche unter der Leitung von Professor Berthold Koletzko am Haunerschen Kinderspitals in München durchgeführt wurde, zeigt dass gestillte Babys nicht so fett werden wie Kinder, welche die üblichen Muttermilchersatz bekommen. Es wird vermutet, dass dies am hohen Eiweißgehalt des Muttermilchersatzes liegt.

Von daher möchten wir Mütter noch dringender dazu raten, falls kein besonderer Grund gegen das natürliche Stillen spricht, ihrem Kind Muttermilch zu geben und keine Flaschennahrung. Überprüfen Sie zusammen mit dem Kinderarzt oder der Hebamme, ob Sie ausreichend Milch haben. Falls nicht, können Sie zwischenzeitlich Flaschenmilch geben, jedoch sollten Sie weiterhin versuchen, den Milchfluss zu stimulieren (z.B. durch Abpumpen), um so ggf. zu einem späteren Zeitpunkt ausreichend Milch produzieren zu können, damit Ihr Baby in den Genuss der meist gesünderen Muttermilch kommen kann.

Weniger Stress durch nächtliches Stillen statt Fläschchen

Stillen in der Nacht

Immer wieder hört man den Ratschlag, dass Mütter weniger Stress haben, wenn das Baby in der Nacht Fläschen bekommt, anstatt dass dem Kind mit der Mutterbrust gestillt wird. Oder man hört, dass es keinen großen Unterschied macht.

Dies ist nicht richtig und zwar aus folgenden Gründen:
1. Die Mutter weckt das Baby auf, wenn Sie aus dem Bett steigt bzw. nicht sofort erscheint (falls im ungüstigen Fall die Mutter nicht im selben Zimmer/Bett schläft). Das Baby wird dadurch beunruhigt und das darauf folgendes Schreien, weckt das Baby noch mehr auf und stresst die Mutter.
2. Die Prozedur der Milchzubereitung weckt die Mutter auf und sorgt für eine höhere Herzfrequenz, was das spätere Einschlafen erschwert. Das einfache Heraushohlen der Brust hingegen ist schneller und viel bequemer. Es ermöglicht später ein rascheres Wiedereinschlafen.
3. Das Schreien des Babys wird erst beruhigt, wenn die Milch da ist. Das kann bei der Ersatzmilchzubereitung entsprechend lange dauern. Bis dahin kann das Baby so gestresst sein, dass es sich nicht leicht wieder selbst beruhigen kann.
4. Das Trinken an der Mutterbrust wirkt auf das Kind beruhigend, da es die Mutter intensiver wahrnimmt (Geruch / Körperkontakt / Atemgeräusche etc.)

Weitere Infos zur Stressvermeidung finden Sie auf unserer Seite: Tipps bei Stress

Verkauf von Eiscreme aus Muttermilch vorerst eingestellt

 

Eine Londener Eisdiele „The Icecreamist“ (http://blog.theicecreamists.com / http://blog.theicecreamists.com) hat vorerst den Verkauf von Eiscreme aus Muttermilch eingestellt. Die „Westminster Council“ hatte vorher entschieden, dass das Speiseeis aus Muttermilch möglicherweise für den menschlichen Verzehr ungeeignet sei.

Auch die Beteuerung des Herstellers, dass die Milch aus „freilaufenden“ Müttern stamme, die ihre Milch nach den Standards eines Bluttests untersuchen lassen, bevor diese zur Eiskreme verarbeitet wird, hatte nichts gebracht.

Wir von Happy-Baby.info sind der Meinung, dass Eiscreme aus Muttermilch bislang einen viel zu schlechten Ruf hat und durch die Aktion Muttermilch als Speiseeis zu verkaufen, der Welt ins Bewußtsein ruft, dass Muttermilch weder unhygienisch oder sonst irgendwie schmutzig ist, sondern ein wertvolles Produkt, dass sehr wohl zum menschlichen Verzehr geeignet ist und Hochachtung verdient. Die Hysterie zeugt unserer Meinung nach von falschen Moralvorstellung und eingebildeten Hygienestandards.

Jetzt könnte der eine oder andere sagen, dass die Natur Muttermilch für Babys bereitstellt und nicht für Erwachsene. Dem entgegnen wir, dass dies auch der Fall bei Kuhmilch ist. Wir trinken massenweise Kuhmilch, welche von Natur aus dem Babykalb angedacht war. Warum also nicht mal unsere eigene Milch verzehren.

Schwangerschaftsdiabetis ist vielleicht Folge von Vitamin D-Mangel

 

Im Westmead Hospital in Sydney (Australien) haben Forscher einen möglichen Zusammenhang zwischen der häufig auftretenden Schwangerschaftsdiabetis und einem Vitamin D-Mangel festgestellt.

Die Schwangerschaftsdiabetes wird auch als Gestationsdiabetes oder Typ-4-Diabetes bezeichnet und tritt meistens erstmals in der Schwangerschaft auf. Die Schwangerschaftsdiabetis ist eine Störung, die zur Intoleranz von Glukkose (einer Zuckerart) führt.

Die Schwangerschaftsdiabetes verschwindet in aller Regel nach der Geburt wieder, kann aber für das Kind ein Risiko darstellen.
Es besteht die Gefahr, dass die Entwicklung des Fötus (ungeborenes Baby ab dem 3. Schwangerschaftsmonat) gestört wird und es zu unterschiedliche Komplikationen kommen kann.

Wir empfehlen daher dringend eine tägliche Einnahme von Vitamin D  2000-2500 IE. Sprechen Sie diesbezüglich auch mit Ihrem Arzt und stimmen Sie die für Sie geeignete Menge ab.

Zusätzlich sollten Sie sich während der Schwangerschaft viel im Freien aufhalten, da der Körper Sonnenlicht in Vitamin D umwandeln kann. Falls nötig, können Sie in der frühen Schwangerschaft in ein Land mit viel Sonnenlicht reisen und sich dort sonnenbaden, so dass der Vitamin D-Speicher in Ihrem Körper gefüllt wird.

Babyblog jetzt veröffentlicht

 

Heute startet unser Babyblog mit vielen interessanten Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Kleinkind-Entwicklung und Umgang mit unseren Kindern im Säuglingsalter.

Hierbei werden neue Themen angesprochen aber auch alte Erkenntnisse vorgebracht und diskutiert.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nicht jeder Beitrag rein objektiver Natur ist, sondern wir oftmals unsere eigene Meinung einfließen lassen. Wir möchten Sie daher auffordern, sich Ihr eigenes Bild zu machen, um dies ggf. mit ihrem Kinderarzt, Hebamme oder Bekannten zu überprüfen bzw. zu diskutieren.

Vor allem sollen die Artikel zur Anregung dienen und wenn möglich kommentiert werden. Wir machen auch Fehler und lernen gerne dazu.

MfG
Ihr Happy-Baby.info-Team