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Muttermilchersatz ist in den meisten Fällen schlechter als die natürliche Milch der Mutter. In der Ersatzmilch fehlen wichtige Vitalstoffe, die momentan nicht künstlich hergestellt werden können. Natürliche Muttermilch bietet speziell abgestimmte Schutzstoffe, welche das Kind vor Krankheiten effektiv schützen. Eiweißstoffe in der Muttermilch sind optimal auf das abgestimmt, was das Kind zur Entwicklung braucht. Außerdem haben muttermilchgestillte Kinder weniger Allergien. In Ausnahmefällen kann die Quantität und Qualität der Muttermilch nicht ausreichend sein. Stress, schlechte Ernährung, Krankheiten, Medikamente und Umweltgifte sind manchmal die Ursache für eine Verschlechterung der Muttermilch. Wenn Sie wissen, dass die Qualität oder Quantität Ihrer Milch nicht ausreichend ist und die Tipps auf der Seite über das Bruststillen Ihnen nicht weitergeholfen haben, empfehlen wir Ihnen, Muttermilchersatz und ab dem 4 Monat Früchte- und Gemüsebrei zuzufüttern. Hierzu sei noch gesagt, dass viele Mütter fälschlicher Weise meinen, dass Ihre Milch nicht gut genug ist. Das mag daher kommen, dass die Muttermilch, im Vergleich zur Kuhmilch, dünnflüssiger ist und eine andere Farbe hat (manchmal sogar, wegen dem Vitamin-B2-Gehalt, bläulich schimmert). Auch ist die Quantität der Milch viel geringer als z.B. bei einer Kuh. Lassen Sie sich deshalb nicht täuschen. Lassen Sie sich auch nicht dadurch täuschen, dass andere Babys, die Muttermilchersatz bekommen, schneller wachsen und dicker werden. Das liegt hauptsächlich nur an dem staken Fett und Zuckergehalt der Flaschennahrung. Gesundheitlich sind solche Babys viel schlechter gestellt, als die Babys, die ausreichend gesunde Muttermilch erhalten haben. |
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Wählen Sie die richtige Altersstufe auf der Verpackung. Die Vorsilbe Pre bei der Säuglingsmilchnahrungen, steht für die Milch, die der Muttermilch am ähnlichsten ist. Sie ist dünnflüssig und ist am besten für die ersten Lebenswochen geeignet, vor allem zum Zufüttern. Muttermilchersatz mit dem Zusatz 1 enthält als Zusatz Stärke und ist dickflüssiger. Dies soll für eine bessere Sättigung des Säugling sorgen. Pre- und Pulver mit dem Zusatz 1 kann von Geburt an gefüttert werden. Ein Umstieg auf die, mit dem Zusatz 2 gekennzeichnete Folgemilch ist im ersten Lebensjahr nicht notwendig. |
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Achten Sie auf die richtige Zubereitung. Das Mischverhältnis und die Temperatur, mit der Sie das Pulver zubereiten, ist äußerst wichtig. Schauen Sie auf den Verpackungshinweis des Produktes. Das Wasser sollte in den meisten Fällen eine Temperatur von weniger als 50 Grad Celsius haben. Das ist ungefähr die Temperatur, wenn Sie sich ein warmes Bad einlassen. Besonders wenn die Milch zu warm zubereitet wird, kann Sie ihren Nutzen verlieren, da wichtige Vitalstoffe verloren gehen. Ein falsches Mischverhältnis hingegen, kann sogar zur Schädigung Ihres Kindes führen. |
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Sorgen Sie für sterile Fläschchen. Bevor Sie sterilisieren, sollten Sie die Fläschchen und Sauger mit Spezialbürste, warmen Wasser und etwas ökologischem Spülmittel vorsäubern. Danach gründlich ausspülen. Für sterile Fläschchen eignen sich vor allem Sterilisatoren, die mit Dampf arbeiten. Alternativ können Sie es auch mit Wasser in einem Kochtopf sterilisieren, indem Sie die Flaschen und Sauger bei geschlossenem Deckel 10 Minuten kochen lassen. Lassen Sie die Flaschen und Sauger nach dem sterilisieren gründlich trocknen, so dass sich keine Feuchtigkeit lange im Fläschchen und im Sauger befindet. |
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Probieren Sie verschiedene Muttermilchersatz-Hersteller aus. Nicht bei jedem Hersteller ist das gleiche drin und nicht jedes Produkt ist gleich bekömmlich für Ihr Kind. Versuchen Sie verschiedene Produkte und schauen Sie, wie es Ihrem Kind bekommt. Häufiges Erbrechen könnte ein Anzeichen sein, dass Sie die Milch wechseln sollten. Die neuste Entwicklung sind die probiotischen Produkte, die dem Kind nützliche Bakterien zuführen sollen. Prebiotische Stoffe helfen diesen Bakterien sich zu vermehren. Wir halten diese Entwicklung für sinnvoll und raten zu diesen Produkten, da sie ggf. das Immunsystem des Kindes unterstützen. |
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Wählen Sie den richtigen Trinksauger. Ein Trinksauger sollte der natürlichen Form der Brust nachempfunden sein. Der Sauger sollte die normalen Entwicklung des Kiefers und der Zähne nicht behindern. Damit kein Vakuum beim Saugen entsteht bieten verschiedene Hersteller ein Luftsystem an (meistens ein kleines Loch am Sauger). Auch
die richtige Größe ist wichtig. Folgende Angaben auf dem
Sauger sind möglich: 2. M / Mittel / Medium (Oder vielleicht eine Zahl) = Trinksauger ist geeignet für Milchnahrung 3. L / Groß / Large (Oder vielleicht eine Zahl) = Trinksauger ist geeignet für dickflüssige Nahrung Das Material sollte unserer Meinung nach Latex sein. Es wird aus der Natur gewonnen und hat sehr gute Dehneigenschaften. Besonders für Kinder die schon Zähne haben, sollte man Latex verwenden, da diese Sauger länger halten. Den Silikonsauger kann man bei einer Latex-Überempfindlichkeit benutzen, d.h. wenn das Kind z.B. allergisch auf den Latex-Sauger reagiert. Auch das Loch am Sauger, sollte die richtige Größe haben. Wenn das Kind viel Länger als 20 Minuten braucht, um eine Flasche zu leeren, dann könnte es sein, dass das Loch nicht groß genug ist und das Kind nicht genügend Flüssigkeit bekommt. Wenn Ihr Baby viel weniger als 20 Minuten braucht, um die Flasche zu leeren, könnte es sein, dass das Loch zu groß ist und es unter Umständen zu viel Luft schluckt, was zu Bauchschmerzen führen kann. Kaufen Sie Sauger, die Ihrem Kind, die wenigsten Schwierigkeiten bereiten. |
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Testen Sie die Temperatur der Flüssigkeit, bevor Sie es dem Kind geben. Die richtige Temperatur kann mit ein paar Spritzern auf den Handrücken getestet werden. Es gibt auch elektrische Babykost-Wärmer, welche die Milch auf der richtigen Temperatur halten können, falls Sie z.B. die Milch schon zubereiten, bevor das Kind aufgewacht ist. |
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Waschen Sie sich vor der Zubereitung die Hände. Um Krankheitserreger zu vermeiden, empfehlen wir, sich die Hände gründlich zu waschen, bevor Sie die Milchnahrung zubereiten. |
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Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre. Wenn Sie dem Kind die Mich geben, dann machen Sie es sich bequem. Halten Sie das Kind so, dass es sicher und bequem aufliegt, aber auch dass Sie es bequem haben. Optimal wenn das Kind auch Hautkontakt hat. Denken Sie auch daran, dass der Kopf bei Neugeborenen gestützt werden sollte. Falls es für Sie zu anstrengend wird, weil Sie z.B. übermüdet sind, können Sie sich alternativ auf ein Sofa oder auf das Bett legen und das Kind zum füttern auf einen Liegestuhl legen (Siehe Bild). |
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Rühren und schütteln Sie die Flasche gründlich. Da sich das Pulver ganz auflösen sollte, müssen Sie die Flasche ca.10 Sekunden kräftig umrühren und schütteln. Versuchen Sie mehr zu rühren als zu schütteln, da sich sonst zuviel Luft in der Milch ansammelt und es dann zu Blähungen kommen könnte. |
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Achten Sie darauf, dass der Milchersatz kein oder nur wenig Zucker enthält. Besonders sollte man darauf achten, dass kein Fabrikzucker gegeben wird, da er meistens keine Vitalstoffen enthält und im Verdacht steht Krankheiten und Nährstoffmangel zu erzeugen.
Achten Sie bei
Verpackungen auf folgende Fabrikzuckerarten:
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Benutzen Sie abgekochtes Wasser für das Pulver. Kochen Sie das Wasser etwas länger. Lasses Sie es auf unter 50 Grad Celsius (oder was auf der Verpackung steht) abkühlen und geben es dann erst zum Pulver hinzu. |
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Zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Austrinken. Wenn es nicht mehr möchte, dann sollten Sie diesen Wunsch beherzigen. |
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Achten Sie auf eine verstopfte Nase. Wenn Ihr Kind eine verstopfte Nase hat, sollten Sie dem Kind die Milch mit Vorsicht geben, da es nicht richtig atmen kann, wenn Sie es füttern. |
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Kuh-, Ziegen-, Stuten-, Soja- und Mandelmilch bitte erst ab dem ersten Lebensjahr, wenn überhaupt. Die Unterschiedlichen Milchsorten sind für Kleinkinder unter einem Jahr nicht geeignet. Sie bergen ein erhöhtes Unverträglichkeits- und Allergierisiko. Sie müssen auch unter Umständen nach speziellen Rezept zubereitet werden. |
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Milch nicht zusätzlich süßen. Durch Zucker bekäme die Milch zu viele Kalorien und manche Süßungsmittel könnten sogar schädlich sein. |
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Selbst gemachter Milchersatz ist nicht immer gut. Achten Sie bei selbst gemachten Milchersatz immer sehr auf sterile Bedingungen. Es sollte auch vorher abgeklärt werden, dass alle nötigen Inhaltsstoffe ausreichend für die gesunde Babyentwicklung vorhanden sind und keine Stoffe enthalten sind, die dem Kind schaden könnten. Auch eine falsche Zubereitung kann dem Kind unter Umständen schaden. Seien Sie also vorsichtig bei selbst gemachtem Milchersatz. |
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