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Hinweis für Eltern: Wenn Ihr Kind sehr zappelt, quengelt, schreit, nicht zur Ruhe kommt, aggressiv oder unaufmerksam ist, dann ist das NORMAL. Babys und Kinder sind häufig so! Viel Liebe, Verständnis und eine gelassene, ruhige Einstellung können hier Abhilfe schaffen.

 

Artikel: "Bewegungstraining"
*** 18 Dinge, die Sie unbedingt wissen sollten ***

Massieren Sie bei Ihrem Kind die folgenden Körperteile: Rücken, Füße, Beine, Hände, Arme, Nacken und Schultern. Eine gute Massage hilft dem Kind, seinen Körper kennen zu lernen. Ein gutes Körpergefühl ist der Anfang für das Vertrauen in den eigenen Körper. Es ist der erste Schritt spätere harmonische Bewegungsabläufe.

Bei der Massage sollten Sie beachten, dass sie nur einen extrem sanften Druck ausüben. Es ist mehr ein Streicheln als ein Durchkneten.


Bewegen Sie die Arme und Beine Ihres Babys. Das Neugeborene sollte sich an verschiedene Bewegungen gewöhnen. Es sollte das Fließen spüren, welches eine Bewegung ausmacht.

Dehnen Sie Beine und Arme Ihres Babys. Durch die Dehnübungen erfahren die Kleinen ein bisschen über den Aktionsradius der Arme und Beine.

Außerdem ist es gut für die Sehnen, Bänder und Muskeln.
Hinzu kommt, dass die Babys ihren Körper kennen lernen.

Dehnen Sie langsam und vorsichtig. Achten Sie auf die Reaktionen des Kindes.


Kaufen Sie dem Kind vernünftige Spielsachen.
Viele Spielsachen regt bestimmte Bewegungen an und trainieren zugleich die Geschicklichkeit.


Andere Babys und Kinder können Ihr Kind anregen, sich zu bewegen. Wenn Ihr Baby andere Kinder und Babys um sich herum sieht, dann wird es dazu angeregt, mit diesen Kindern zu spielen. Es hat ein natürliches Interesse an anderen Kindern und möchte gerne mit ihnen zusammensein. Es möchte mitspielen und am Geschehen teilhaben.


Vermeiden Sie Fernsehgeräte. Fernsehen tut Ihrem Kind nicht gut. Ihr Kind wird dann dazu neigen, sich weniger zu bewegen, weniger am Leben teilzunehmen und wird dann schließlich sehr passiv.


Besuchen Sie Baby-Gymnastik-Gruppen. In diesen Gruppen sind oft Bewegungslandschaften aus verschiedenen Gegenständen zusammengebaut, die es Ihrem Kind dabei helfen,  verschiedene Bewegungsabläufe zu üben und die Koordination zu verbessern.


Kaufen Sie dem Kind eine Laufhilfe. Schon ab dem Zeitpunkt, wo Ihr Kind sicher stehen kann, ist es ratsam, eine Laufhilfe einzusetzen.

Schon ab dem 6. bis 7. Lebensmonat kann das Kind eine Laufhilfe benutzen.

Dem Kind macht es Spaß, diese neue Art von Mobilität zu entdecken und es lernt schnell, damit umzugehen. (Siehe Bild).

Bitte beachten Sie, dass das Kind niemals alleine gelassen werden sollte. Durch die neue Bewegungsfreiheit mit der Laufhilfe entstehen neue Gefahren (z.B. Treppen, Gegenstände etc.). Treffen Sie hier Vorsichtsmaßnahmen.


Geben Sie Ihrem Kind viel Freiraum. Sobald das Kind laufen kann oder mit der Laufhilfe läuft, sollten Sie ihm genügend Raum zur Verfügung stellen. Sichern Sie die Wohnung so ab, dass nirgends Gefahr droht. Keine scharfen Kanten, keine Chemikalien, keine Treppenstufen etc.)

Lassen Sie Ihr Baby zwischen sich und Ihrem Partner hin und herlaufen. Wenn das Kind mit dem Laufen anfängt, sollten Sie sich mit Ihrem Partner so hinstellen, dass das Kind ein paar Schritte alleine gehen kann.  Dann vergrößern Sie den Abstand immer mehr, so dass das Kind  eine immer größere Strecke alleine zurücklegen kann.

Diese Übung hilft Ihrem Kind dabei, seine ersten Schritte zu erlernen. Es verliert die Angst vor dem Hinfallen und wird so immer sicherer.


Üben Sie das Aufstehen mit Ihrem Kind. Platzieren Sie einen Stuhl vor das Kind und ermutigen Sie es, sich mit Hilfe des Stuhles hochzuziehen.


Locken Sie das Kind mit seinem Lieblingsspielzeug. Wenn Ihr Kind damit angefangen hat zu krabbeln oder zu laufen, dann sollten Sie es dazu ermutigen bestimmte Strecken zurückzulegen, indem Sie es mit seinem Lieblingsspielzeug zu sich herlocken.

Geben Sie Ihrem Baby Spielsachen auf denen es rumkauen und  die es zusammendrücken kann. Kinder lieben es auf Dingen zu kauen und sie zusammenzuknautschen. Das stärkt auch gleichzeitig die Kaumuskeln und die Muskulatur der Finger, Hände und Arme. wollen Gegenstände zusammendrücken und darauf rumkauen, dass Fördert die Beiß- und Greif-Muskulatur.

Ballspiele fördern die Motorik. Geben Sie Ihrem Kind schon frühzeitig einen Ball zum Spielen. Schon im Alter von wenigen Monaten wird es ihn hin und her rollen und sich daran üben. 

   

 

 

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