Kategorie: Schwangerschaft


Vorsicht bei Antidepressiva vor, während und nach einer Schwangerschaft*

16. Juli 2011 - 15:25 Uhr

Antidepressiva in der Schwangerschaft

Antidepressiva sind Stoffe, die künstlich in den Gehirnstoffwechsel eingreifen und für ein chemisches Ungleichgewicht sorgen, indem sie z. B. Botenstoffe blockieren (gleiches Prinzip, wie bei vielen illegalen Drogen). Dieser Eingriff im Gehirn kann gesundheitsgefährdende Folgen für Körper und Psyche haben.

Wir raten daher nachdrücklich vor dem Gebrauch von Antidepressiva ab. Ganz besonders vor, während oder nach der Schwangerschaft ist die Gabe von Antidepressiva gefährlich, da man nicht nur sich selbst schaden könnte, sondern auch das eigene Baby. Weiterlesen »

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Vorgeburtliche Geschmacksprägung

12. Juni 2011 - 22:56 Uhr

Vorgeburtliche Geschmacksprägung

Bereits in der Schwangerschaft findet eine vorgeburtliche Geschmacksprägung beim ungeborenen Baby statt.

Die ungarische Verhaltensforscherin Ágnes Bilkó hat bereits vor 15 Jahren mit Experimenten aufgezeigt, dass wenn schwangere Kaninchen mit Wacholderbeeren gefüttert werden, die Nachkommen später eine Vorliebe für Wacholderbeeren haben.

Stephanie Bayol, eine Wissenschaftlerin des Royal Veterinary College in London zeigte auf, dass der Nachwuchs von Raten, die während der Schwangerschaft Donats und Chips aßen, später eine Vorliebe zu gerade diesem Junkfood hatten.

Auch beim Menschen liegt diese Ausprägung vor.

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Schwangerschaftsdiabetis ist vielleicht Folge von Vitamin D-Mangel

4. Mai 2011 - 17:45 Uhr

Schwangerschaft Vitamin D Mangel

Im Westmead Hospital in Sydney (Australien) haben Forscher einen möglichen Zusammenhang zwischen der häufig auftretenden Schwangerschaftsdiabetis und einem Vitamin D-Mangel festgestellt.

Die Schwangerschaftsdiabetes wird auch als Gestationsdiabetes oder Typ-4-Diabetes bezeichnet und tritt meistens erstmals in der Schwangerschaft auf. Die Schwangerschaftsdiabetis ist eine Störung, die zur Intoleranz von Glukkose (einer Zuckerart) führt.

Die Schwangerschaftsdiabetes verschwindet in aller Regel nach der Geburt wieder, kann aber für das Kind ein Risiko darstellen.
Es besteht die Gefahr, dass die Entwicklung des Fötus (ungeborenes Baby ab dem 3. Schwangerschaftsmonat) gestört wird und es zu unterschiedliche Komplikationen kommen kann.

Wir empfehlen daher dringend eine tägliche Einnahme von Vitamin D  2000-2500 IE. Sprechen Sie diesbezüglich auch mit Ihrem Arzt und stimmen Sie die für Sie geeignete Menge ab.

Zusätzlich sollten Sie sich während der Schwangerschaft viel im Freien aufhalten, da der Körper Sonnenlicht in Vitamin D umwandeln kann. Falls nötig, können Sie in der frühen Schwangerschaft in ein Land mit viel Sonnenlicht reisen und sich dort sonnenbaden, so dass der Vitamin D-Speicher in Ihrem Körper gefüllt wird.

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