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Überprüfen Sie ob es gefüttert werden möchte. In den meisten Fällen schreit das Kind, weil es die Brust oder die Flasche will. |
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Vermeiden Sie dem Kind etwas wegzunehmen. Viele Babys, besonders wenn Sie schon älter sind, schreien und weinen wegen eines Verlustes. Falls es sich nicht vermeiden lässt, geben Sie ihm wenigstens einen Ersatz. |
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Geben Sie Ihrem Kind Nähe. Ein Kind schreit weniger, wenn es sich beschützt und geborgen fühlt. Die Natur hat es so eingerichtet, dass das Kind die körperliche Nähe zur Mutter sucht und braucht. Wir sind fest davon überzeugt, dass Kleinkinder und vor allem Neugeborene nicht von der Mutter getrennt werden sollten und dass dies ein entscheidender Faktor dafür ist, wie wohl sich Ihr Kind fühlt. Nicht-einschlafen-können, häufiges Wach-sein und darauf folgendes Schreien kann einfach dadurch ausgelöst werden, dass das Kind sich verlassen fühlt. Es ist damit beschäftigt, die Nähe der Mutter zu suchen. Das ist wie ein natürlicher Reflex. Wir meinen, dass Ihr Baby weniger schreit und ruhiger schläft, wenn Sie die meiste Zeit mit dem Kind verbringen und deshalb auch zusammen mit dem Kind in einem Bett schlafen oder es z.B. im Wohnzimmer bei Ihnen schlafen lassen. Selbst wenn die Umgebungsgeräusche sehr laut sind, ist es immer noch besser für das Kind, als alleine in einem stillen Zimmer zu sein. Die Stimme der Mutter, die Stimme des Vaters und Umgebungsgeräusche wirken beruhigend. Falls Sie Angst haben, Sie könnten das Kind in Ihrem Bett erdrücken, sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie z.B. ein Stillkissen zwischen sich und das Baby legen. Auch sollten Sie das Kind vor einem Herausfallen aus dem Bett sichern. Hinzu kommt, dass das Kind leichtes Bettzeug bekommen sollte. Ein Bettdecke mit Löchern ist sehr praktisch, damit das Kind genügend Sauerstoff bekommt, selbst wenn die Decken über den Kopf des Kindes gerät. Falls Ihnen das trotzdem zu unsicher ist, sollten Sie das Kind nicht mit in Ihr Bett nehmen. Rücken Sie in diesem Fall das Babybett ganz nah an Ihr eigenes Bett heran, damit zumindest eine räumliche Nähe erreicht wird. |
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Bringen Sie das Kind zum einschlafen, wenn es müde ist. Vor allem jüngere Babys haben nicht selten Schlafprobleme. Sie wollen einschlafen und können es nicht. Falls das Kind schlafen möchte, können Sie es in den Schlaf singen, oder das Kind in den Schlaf wiegen oder es auf den Arm nehmen. Vermeiden Sie Irritationen aus der Umwelt. |
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Überprüfen Sie die Windeln. Viele Babys schreien, wenn die Windeln voll sind. |
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Überprüfen Sie die Raumtemperatur. Zahlreiche wissenschaftliche Organisationen mahnen, dass die Raumtemperatur zwischen 16 und 20 Grad Celsius betragen sollte. Die meisten Eltern überschreiten diesen Wert und machen es für das Baby zu warm. BBC-Berichten zufolge, soll eine zu hohe Raumtemperatur, eine der vermuteten Top-Ursachen für den plötzlichen Kindstod sein. Hängen Sie also ein Thermometer auf und überprüfen Sie die Temperatur regelmäßig. Wenn gerade kein Thermometer zur Hand ist, können Sie überprüfen ob es Ihrem Kind zu warm oder zu kalt ist, indem Sie den Bauch fühlen. Lassen Sie sich nicht durch kalte oder warme Hände täuschen. Wenn das Kind schwitzt (feuchte Haare etc.) oder bereits Hitzepickel hat, dann wurden die Temperaturlimits bereits deutlich überschritten. Weiterhin sollte man das Kind nie wärmer anziehen als man selbst angezogen wäre. Ziehen Sie das Kind nur wärmer an oder regulieren Sie die Raumtemperatur, falls es offensichtlich ist, dass dem Kind zu kalt ist. |
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Versuchen Sie ob eine Seitenlage das Kind beruhigt. Manchmal beruhigen sich Neugeborene, wenn sie auf der Seite liegen. |
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Geben Sie Ihrem Kind das, was es haben möchte. Viele Schreiereien kann man dadurch vermeiden, dass man dem Kind das gibt, was es haben möchte oder einen Ersatz dafür findet. |
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Zeigen Sie Ihrem Kind Dinge . Geben Sie Ihrem Baby etwas zum ansehen, anfassen oder spielen. Wenn das nicht hilft, dann nehmen Sie Ihr Kind auf den Arm und zeigen Sie auf verschiedene Gegenstände im Raum. Die Gegenstände können auch etwas weiter weg sein. Gehen Sie in verschiedene Räume oder auch mal raus. Versuchen Sie die Aufmerksamkeit des Kindes auf verschiedene Sachen zu lenken. Sprechen Sie mit einer ruhigen, warmen und verständnisvollen Stimme. |
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Überprüfen Sie, ob das Kind bequem liegt. Manchmal schreit das Baby, weil es unbequem liegt. Sie können dann die Position des Kindes ein wenig verändern oder es für eine kurze Zeit auf den Arm nehmen. |
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Massieren Sie Ihr Baby. Mütter berichten, dass eine Babymassage dem Kind hilft sich zu beruhigen. Auch langfristig könnte sich ein Kind durch regelmäßige Babymassagen entspannen, da es sich umsorgter fühlt. Auch können Anspannungen in den Muskeln durch eine Babymassage gelindert werden. Dies könnte sich dann wiederum positiv auf den Wach- und Schlaf-Rhythmus des Kindes auswirken. Das Kind kann einfacher einschlafen. |
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Geben Sie dem Kind viel Liebe, Verständnis und Zärtlichkeit. Geliebte Kinder die viel Zuwendung und Verständnis bekommen sind zufriedener und schreien weniger. Als Grundregel gilt: Behandeln Sie Ihr Kind so, wie auch Sie behandelt werden möchten. |
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Bringen Sie das Kind dazu ein Bäuerchen zu machen. Nachdem das Kind etwas getrunken hat, kann es sein, dass sich Luft angesammelt hat. Diese Luft kann sich sehr störend auf das Kind auswirken, vor allem weil es hinterher zu Bauchschmerzen kommen kann. Massieren Sie dem Kind, zwischen dem Trinken, den Rücken in Kreisbewegungen und klopfen Sie ihm ab und zu leicht auf diesen, damit es das Bäuerchen machen kann. |
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Überprüfen Sie, ob das Kind krank ist. Manchmal schreit das Baby, weil es krank ist. Überprüfen Sie die Temperatur des Kindes und inspizieren Sie, ob es irgendwelche Abnormalitäten gibt (Ausschläge, Hautverfärbungen, Husten, Schnupfen, Schwäche etc.). Konsultieren Sie ihren Kinderarzt, um sicher zu gehen. |
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Lassen Sie sich
nicht verrückt machen.
In den
ersten Lebensmonaten ist das Schreien eine der wenigen
Kommunikationsmittel, die das Baby besitzt.
Wenn es schreit, möchte es Aufmerksamkeit und signalisiert das etwas nicht stimmt. Das ist ein wichtiger Überlebensmechanismus, den Kleinkinder über Millionen von Jahren entwickelt haben. Auf der anderen Seite sollten Sie das Schreien nicht übergewichten. Da Erwachsene mit Weinen und Schreien meistens Extrem-Situationen verbinden, täuschen sich viele, indem Sie meinen, Ihr Kind habe Schmerzen oder es stimmt etwas mit der Psyche nicht. Bleiben Sie ruhig und finden Sie die Ursachen des Schreiens. |
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Schauen Sie, ob das Baby Schmerzen hat. Eher selten kann es dazu kommen, dass das Kind schreit, weil es Schmerzen hat. Die anderen Gründe, die hier aufgelistet sind, überwiegen diesen Grund in der Häufigkeit bei weitem. Wenn
das Kind Zähne bekommt, kommen Schmerzen schon häufiger
vor. Nach unserer Meinung, sollte Sie auf keinen Fall Schmerzmittel verwenden. Schmerzmittel haben einige unerwünschte Nebenwirkungen und setzten das Kind einem erhöhten gesundheitlichen Risiko aus. Außerdem können Schmerzmittel unter Umständen eine erhöhte Sensibilität für Schmerzen hervorrufen. Besonders sollten Sie das Suchtpotential von Schmerzmitteln nicht vernachlässigen. Nach Angaben der BLV-Suchthilfe wird das hohe Abhängigkeitspotential von Schmerzmittel allgemein verkannt. Selbst niedrige Dosierungen sollen abhängig machen. |
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Machen Sie sich klar, dass es auch andere Gründ geben könnte, als die hier beschriebenen. Vergessen Sie bei allen Maßnahmen nicht ein offenes Auge für andere Ursachen zu haben. Vielleicht kommen Sie auch ganz Intuitiv darauf, warum das Kind schreit. |
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Lassen Sie das Kind sein Geburtstrauma verarbeiten. In den ersten Tagen nach der Geburt kann es sein, dass das Kind das Trauma der Geburt verarbeitet und viel schreit. Schaffen Sie eine ruhige Umgebung für das Kind. Geben Sie ihm viel Zärtlichkeit mit häufiger Nähe zur Mutter. |
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Geben Sie dem Baby einen Schnuller. Schnuller sind schon seit der Antike eines der beliebtesten Methoden, damit das Kind abgelenkt wird und mit dem Schreien und Weinen aufhört. Bedenken Sie aber, dass hinter dem Schreien ein wirkliches Problem besteht. Der Schnuller sollte nur als Notlösung dienen. Ein Schnuller gibt dem Kind das Signal, dass es an der Mutterbrust ist. Hier sollte man auch bedenken, dass das Saugen an einem künstlichen Schnuller zu einer falschen Trinktechnik führen kann. Wunde Brustwarzen inklusive Schmerzen können dann das Resultat sein, wenn das Kind dann an der Mutterbrust gefüttert werden soll. |
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